Digitales Marketing wird 2014 mobil, Situation based und – tatsächlich weniger social?

Mit dem Start ins neue Jahr folgen immer auch entwicklungsreflektierende Jahresrückblicke und daraus abgeleitete Prognosen, wie es im kommenden Jahr weitergeht. So unterliegt ja nun vor allem die digitale Branche mit ihrer stetigen Entwicklung einer dauerhaften Beobachtung und Reflexion, die für den Digital Markting & Media SUMMIT am 25./26. Juni 2014 vermutlich wieder vielversprechende Diskussionsanregungen bieten. Ich habe mich mal durch ein paar der verschiedenen Trendprognosen durchgearbeitet, um die wesentlichen Aspekte zusammenzufassen.Was auch im neuen Jahr eine der wichtigsten Voraussetzungen für die nachhaltige digitale Präsenz bleibt, ist der Content. Bestenfalls emotional, an den Bedürfnissen der Zielgruppe orientiert und/oder vielmehr selbst durch Kunden und Konsumenten generiert (User Generated Content). Insbesondere Video-Advertising soll in diesem Jahr ein großer Wachstumstreiber sein, weil es ein hoch emotionales Shopping-Erlebnis ermöglicht. Wer dazu auf eine hohe Content-Qualität setzt, hat vor allem das Vertrauen des anspruchsvolleren, älteren Publikums im Gepäck, das der jüngeren Generation mittlerweile dicht auf den Fersen ist, was die digitale Kompetenzentwicklung angeht. So sagt auch Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach, dass sich die Kanalauswahl für Content an den Altersgruppen orientiert und dahingehend strategisch fest in der Mediaplanung verankert wird. Entsprechend muss die Präsenz des Angebots auf die interessierte Zielgruppe eingehen, wenn nicht sogar in der digitalen Produktauswahl individuelle Gestaltungsmöglichkeiten bieten – Auch in Zukunft eine Möglichkeit, um Produkte und Dienstleistungen dann auch wieder an die offen gelegten Präferenzen anzupassen und zu optimieren. Ob der nach Lünenbürger-Reidenbach prognostizierte Trend der Reduktion des “Social Media Marketings” hin zum “Media Marketing” hierbei durch eine doch eher vertriebsgesteuerte Online-Kommunikation mit dem Fokus auf “Sichtbarkeit und klare Markenbotschaften” tatsächlich erfolgsversprechender ist, finde ich persönlich zweifelhaft. Viralität und Kaufentscheidungen sind Studien zufolge ja doch auch stark mit dem Vertrauen in Werbebotschaften begründet, das nicht zuletzt über Empfehlungen anderer, sprich über die Share-Funktion, also über den Social-Faktor generiert wird. Wieso sollten Rezipienten auf einmal in alte Muster verfallen…?

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